Problematische Abfallbehandlung

inDRUM

Behandlung problematischer Abfälle – Lösung mit inDRUM-Technologie

Studsvik hat eine Abfallbehandlungstechnologie entwickelt und patentiert, die für die Behandlung folgender Abfälle geeignet ist:

Unser Verfahren ist ein thermochemisches Chargensystem, das für die Behandlung radioaktiver Abfälle entwickelt wurde, um Eigenschaften zu beseitigen, die den Abfall für den Transport, die Langzeitlagerung und/oder die Entsorgung ungeeignet machen. Das resultierende inerte Produkt kann sicher in europäischen Entsorgungsanlagen entsorgt werden.

Beispiele für LLW- oder ILW-Abfälle, die für inDRUM geeignet sind

Deutliche Volumenreduzierung von:

  • Schlamm
  • Harze
  • Bioprodukte
  • Kunststoffe
  • Säuren
  • Nitrate
  • Reaktive Metalle
  • Öle
  • Farbe

Möglichkeiten zur Abfallerfassung:

  • Quecksilber
  • Jod
  • Tritium und C14 (unter Verwendung einer Partnertechnologie)

Der inDRUM-Prozess nutzt Wärme und eine kontrollierte Umgebung, um radioaktive Abfälle in Containern durch eine thermische Behandlung im Container zu behandeln, um freie Flüssigkeiten zu entfernen, organische Stoffe zu zerstören und korrosive und reaktive Materialien aus den Containern zu deaktivieren. Das resultierende Produkt ist eine Kohle (Asche), die ein trockenes, inertes, anorganisches Abfallmaterial ist.

Die Behandlung erfolgt, ohne dass Abfälle aus dem Behälter entfernt oder gehandhabt/sortiert werden müssen. In den meisten Anwendungsfällen werden Abfälle in dem Behälter behandelt, in dem sie ursprünglich verpackt waren.

Vor und nach der IDP-Behandlung

Der inDRUM-Prozess besteht aus zwei Hauptbehandlungssystemen:

  1. Das erste System – Ein Autoklav-Behandlungssystem im Container, das Flüssigkeiten verdampft, kohlenstoffbasierte Verbindungen thermisch zersetzt und reaktive Materialien stabilisiert.
  2. Das zweite System – Ein Abgasbehandlungssystem, bestehend aus einem thermischen Oxidator, einem Quench-Wäscher, Filtersystemen und anderen Geräten, um die erforderlichen Emissionsstandards zu erreichen.

inDRUM Containerbehandlungsanlage (CTU)

Im Autoklav werden Behälter mit kontaminierten Abfällen mit Stickstoff bedeckt und elektrisch erhitzt. Der Autoklav wird normalerweise auf Temperaturen zwischen 550 °C und 650 °C erhitzt, kann jedoch für andere Abfallarten auch bei deutlich höheren Temperaturen betrieben werden. Ein bewährtes Belüftungssystem fängt alle Feststoffe auf, reaktive, korrosive oder flüchtige Gase werden behandelt und flüchtige Radionuklide vor der abschließenden Filtration aufgefangen, bei der zulässige Gase wie CO2 freigesetzt werden.

inDRUM Containerbehandlungsanlage (CTU)

Je nach Abfallart kann eine erhebliche Volumenreduzierung (>90 %) erzielt werden, was eine effiziente Entsorgung ermöglicht. Das resultierende Abfallprodukt ist in der Regel eine Kohle (Asche), die für die erforderliche Endbehandlung (z. B. Verdichtung oder Verpressung, je nach Entsorgungsanforderungen) in der Trommel verbleibt.

Zusammenfassung

inDRUM ist eine patentierte Technologie zur Behandlung problematischer Abfälle, die: 

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