Das Excavator Mounted Bucket Assay System (EMBASSY) wurde entwickelt, um den radiologischen Gehalt in einer Baggerschaufel zu analysieren und zu bestimmen. Mittels EMBASSY kann Studsvik Radionuklidkontaminationen im Boden, in Kies oder Schotter nachweisen, analysieren und isolieren und auf diese Weise die bei der Sanierung des Standorts anfallenden Abfälle minimieren und Entsorgungskosten sparen.

EMBASSY führt Messungen aus, die es ermöglichen, direkt zu bestimmen, ob der Schaufelinhalt innerhalb oder außerhalb des Geltungsbereichs von gesetzlichen Vorschriften zu radioaktiven Stoffen liegt. Dieses Verfahren reduziert den Zeitaufwand für die Sanierung eines Standorts, spart damit Projektkosten und sichert die Einhaltung von Fristen. Der Vorteil des Einsatze von EMBASSY ist, dass Materialtransporte erheblich reduziert werden, da nicht kontaminierter Boden oder Schotter direkt an die Ursprungs- oder Aushubstelle zurück verbracht werden kann und nicht weiter behandelt zu werden braucht. Dies minimiert die Risiken für das Personal und eine Abfallcharakterisierung direkt beim Aushub führt zu Zeit- und Kosteneinsparungen.

Das EMBASSY von Studsvik wird von einem Messtechniker kontrolliert und bedient, der außerhalb des Gefahrenradius bleibt, der sich durch die Operation des Baggers ergibt. Dies gewährleistet einen sicheren Betrieb und minimiert die Risiken an der Arbeitsstelle. Der Techniker steuert EMBASSY über einen widerstandsfähigen Tablet-Computer, der per Funkverbindung mit dem System kommuniziert. Die Messergebnisse sagen dem Messtechniker, wie der Schaufelinhalt einzustufen ist, und dieser weist den Baggerführer an, wie mit dem Schaufelinhalt entsprechend weiter verfahren werden soll. 

Die Vorteile des Einsatzes von EMBASSY

Zuverlässige Klassifizierung in Echtzeit, welche die Einhaltung der Transport- und Entsorgungsvorschriften gewährleistet.

  • Standortsanierungsprojekte werden durch die Möglichkeit, in Echtzeit zu entscheiden, optimiert. Das Klassifizierungsprogramm wird beschleunigt und ermöglicht einen zügigeren Projektablauf.
  • Eine Projektbeschleunigung wiederum spart die Kosten einer ausgedehnten Präsenz am Standort und minimiert standortbezogene Gemeinkosten wie die Baumaschinenmiete.
  • Die von der Belegschaft aufgenommenen Dosen können minimiert werden, da ein doppeltes Handling der Abfälle vermieden wird.
  • Ermöglicht direktes Zurückverbringen des Aushubs während des Prozesses, mit Echtzeitklassifizierung, ob die Stoffe innerhalb oder außerhalb des Geltungsbereichs der Vorschriften zu radioaktiven Abfällen liegen.
  • Eine umfangreiche Beprobung ist nicht mehr erforderlich - Zeit und Kosten und  Flächendeckung (Vertrauen in das Probenahmeverfahren).
  • 100% der Stoffe werden analysiert. Die Klassifizierung ist somit absolut zuverlässig, da Studsvik eine nachgewiesene Erfolgsbilanz in Bezug auf Klassifizierungslösungen hat.

Weitere Informationen

Kontakt

Chris Hannon

Email: chris.hannon@studsvik.com